Aktuell
April 2026: Silbernes Jubiläumstreffen – 25 Jahre Netzwerk

Viermal im Jahr treffen sich die Koordinator:innen der ambulanten Hospizvereine Oberhausen, Essen, Mülheim, Duisburg und Bottrop. Es gibt ein gemeinsames Frühstück und die gute Gelegenheit, Fragen zu stellen, die andere vielleicht schon beantworten können. Netzwerken – im besten Sinne.
„Vor 25 Jahren hatte ich die Idee, die damals noch jungen und oftmals personell nur minimal ausgestatteten ambulanten Hospize stärker zu vernetzen“, sagt Rafaela Schmitz, Koordinatorin im Ambulanten Hospiz Mülheim.
Und es gibt immer Themen, die alle interessieren: „Wir sprechen z.B. über den Förderantrag“, erklärt Anja Lenzyk von der Hospizgruppe Bottrop. Der Paragraf 39a SGB V legt die Grundlagen für die Förderung ambulanter Hospizdienste fest und ermöglicht so die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Auch außerhalb der Treffen haben die Kolleg:innen füreinander immer ein offenes Ohr.
Es ist ein Kreis von rund zehn Personen, der sich seit einem viertel Jahrhundert trifft. Es ist ein offener Austausch ohne Konkurrenz. Es wird aus einzelnen Hospizvereinen berichtet, über Veränderungen, räumlich, personell und inhaltlich. Öffentlichkeitsarbeit ist ein immer wiederkehrendes Thema, das alle betrifft und interessiert. Neue Ideen werden geteilt. Es ist leicht und doch so wichtig, weil das Miteinander viel stärker ist als das Solo.
Immer wieder gibt es auch spezielle Fragestellungen: „Stellt Ihr nach dem Qualifizierungskurs Teilnahmebescheinigungen oder Zertifikate aus?“ fragt Helga Jochem-Balshüsemann von der Hospizbewegung Duisburg-Hamborn. Darüber wird an diesem Tag lebhaft diskutiert, während die Käseplatte von links nach rechts wandert.
Das nächste Koordinator:innentreffen findet wieder in Oberhausen statt, dann jedoch bei den Christlichen Hospizen Oberhausen. Ulla Jansen und Sandra Förster aus dem Ambulanten Hospiz St. Vinzenz Pallotti laden dann in ihre Räume ein und organisieren gleichzeitig einen Besuch in das bis dahin neu eröffnete stationäre Hospiz.
Die Ambulante Hospizgruppe Bottrop ist Teil dieses Kreises, und gerade für kleinere Teams ist der Austausch mit den Kolleg:innen von besonderer Bedeutung und eine große Unterstützung.
April 2026: Abschluss Basisqualifikation zur Trauerbegleitung

Die Christlichen Hospize Oberhausen und die Ambulante Hospizgruppe Bottrop freuen sich über neue Trauerbegleiter:innen. Nach 8 Monaten mit insgesamt 18 Unterrichtseinheiten rund um das Thema Trauer konnten die Koordinatorinnen Sandra Förster (Oberhausen; links im Bild) und Anja Lenzyk (Bottrop; rechts im Bild) 10 Frauen und 2 Männer die Zertifikate überreichen.
Ab sofort stehen die Ehrenamtlichen in den jeweiligen Hospizdiensten als Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter unter anderem für Einzelbegleitungen, Trauerspaziergänge, Trauercafés und Trauergruppen zur Verfügung. Wir gratulieren den Teilnehmenden und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Der BOTTcast Bottrop 22.01.2026: Eine von den Guten

In dieser Folge sprechen wir mit Anja Lenzig über Abschied, Menschlichkeit und darüber, warum Zuhören manchmal das Wichtigste ist, was man geben kann. Es geht nicht darum, den Tod schönzureden. Sondern darum, Menschen auf diesem Weg nicht allein zu lassen. Dieses Gespräch ist eine Einladung, hinzuhören. Denn am Ende zählt nicht, wie laut ein Leben war – sondern das man bei dem Gedanken daran lächeln kann.
Jubiläum: 30 Jahre Ambulante Hospizgruppe Bottrop
Am 21.03.2025 feierte die Hospizgruppe ihr 30-jähriges Bestehen mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst für die Mitglieder sowie den Ehrengästen Probst Dr. Jürgen Kleve und Superintendent Steffen Riesenberg.
Tag der offenen Tür am Dienstag, 17.10.2023 voller Erfolg!
Genau 1 Jahr nach dem Umzug veranstaltete die Ambulante Hospizgruppe Bottrop e.V. einen Tag der offenen Tür. Wir bedanken uns bei allen, die sich an der Aktion „Mein LETZTER Koffer“ beteiligt haben. Insgesamt konnten 34 „LETZTE Koffer“ präsentiert werden.
Bottrops Ambulante Hospizgruppe zieht in größeres Domizil

WAZ Bottrop, 13.10.2022
Ab Dienstag ist das Team der Ambulanten Hospizgruppe in den neuen Räumen zu erreichen. Am alten Standort war es zu eng geworden.
Wer die Ambulante Hospizgruppe noch im alten Domizil an der Neustraße besuchen will, trifft dort auf gepackte Taschen und Umzugskartons. Das Team um die Koordinatorinnen Anja Lenzyk, Christiane Raffel und rund 70 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zieht um. Die neue Zentrale der Gruppe, die seit 30 Jahren in Bottrop Schwerstkranke und Sterbende, aber auch Trauernde betreut, rückt nun noch weiter ins Zentrum – und zwar mitten auf die Gastromeile, an die Gladbecker Straße 20.

